*1940 bis † 2019

1940 in München geboren, hatte der Künstler Klaus Vrieslander im Alter von 22 Jahren seine erste Ausstellung mit Porträtbüsten des Bundeskanzlers Ludwig Erhard in München. Ein Jahr darauf, 1963, fertigte er sechs Marmorbüsten für die Ruhmeshalle in München. 1966 entstand die Goldene Hand, eine sechs Meter hohe Plastik, die bis 1973 in der Leopoldstrasse vor dem Citta 2000[1] in München stand. Während des Studiums der Philosophie und der Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München leitete Klaus Vrieslander das Kulturzentrum Depot – u. a. in Zusammenarbeit mit Joseph Beuys, John Cage und Christo und Jeanne-Claude.

1973 hatte Klaus Vrieslander seine erste Museumsausstellung in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München. Im selben Jahr entstand das Kunstwerk Frieden, anlässlich der Wiedereröffnung des Suezkanals. Bis 1980 war Klaus Vrieslander Gastprofessor an der Universität Kairo. Zwischen 1976 und 1995 entstanden Porträtbüsten u. a. von Willy Brandt, Herbert von Karajan, Franz Josef Strauß, Albert Einstein und Alfred Kolping.

1996 stellte Klaus Vrieslander u. a. bei der Deutschen Bank (Berlin), in der Montserat Gallery (New York), in der Galerie Mèautis (München), bei den Architekten Engel & Völkers (München) und Giesecke (New York) aus. 1998 kreierte er die Trophäe Victoria für die ARD-Sportgala.

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